Angebot


Prävention  Diagnostik  Therapie  Beratung


Das therapeutisches Angebot richtet sich an kleine Kinder (ab dem 2. Lebensjahr bis zum Schuleintritt) 

und an Erwachsene jeden Alters. 


Die Betreuung von Kindern im Schulalter überlasse ich gerne meinen Fachkolleginnen von der Schul-Logopädie. 


Ich begleite erwachsene Menschen während ihrer logopädischen Nachrehabilitation

 nach Unfall oder Krankheit und
kleine Kinder (ab dem 2. Lebensjahr bis zum Schuleintritt) 

beim Entdecken der Sprache. 


Die Menschen werden  aus folgenden Fachbereichen an mich überwiesen.

                       

Pädiatrie     Geriatrie     HNO   /   Phoniatrie    Neurologie

 


        Das Angebot beinhaltet: 

         

Prävention        Diagnostik      Therapie      Beratung



Ergänzend zur Logopädischen Begleitung 

biete ich die Craniosacral Therapie an. 

Sehen Sie weitere Infos dazu unter Craniosacral Therapie.

                                                                     

Das logopädische Angebot im Erwachsenenbereich
kommt bei folgenden Störungsbildern zum Einsatz:

Aphasien

Aphasien sind zentrale Sprachstörungen, die sich auf alle expressiven und rezeptiven Modalitäten auswirken.
In unterschiedlichem Ausmass können
Verstehen - Sprechen - Lesen - Schreiben beeinträchtigt sein.


Sprechapraxien

Sprechapraxien treten infolge einer Hirnschädigung der sprachdominanten Hirnhälfte auf. Sprechapraxien treten meist in Verbindung mit einer Aphasie auf; sehr selten auch isoliert.
Bei Sprechapraxien ist die Lautstruktur von Wörtern und Sätzen gestört. Es treten Lautauslassungen und Lauthinzufügungen in falscher Reihenfolge auf. Ausgeprägte Suchbewegungen der Zunge und der Lippen sind beobachtbar, dies aufgrund einer Störung bei der Planung und Ausführung von Sprechbewegungsmustern. Die Sprechmuskulatur und die Stimme sind nicht beeinträchtigt.

 

Dysarthrophonien

Bei Dysarthrophonien handelt es sich um Störungen des Sprechens, des Artikulierens, der Atmung und der Stimmbildung. Die Sprechmotorik ist aufgrund einer Primärerkrankung (Bsp. Parkinson) oder einer Verletzung betroffen.
Beim Sprechen können Laute, Wörter und Sätze nicht mehr deutlich und verständlich ausgesprochen werden. Die Stimme kann heiser, gepresst, schwach, verhaucht oder nasal klingen. Es handelt sich hierbei nicht um Störungen im System Sprache wie bei Aphasien.

 

Dysphonien

Dysphonien sind oft funktionelle bedingte Stimmstörungen. Das heisst, es handelt sich oft um Dysfunktionen, welche Körperhaltung, Tonus, Atmung und Stimmgebung betreffen. Diese Dysfunktionen stehen in engem Zusammenhang mit der eigentlichen Stimmstörung (Dysphonie). Ein operativer Eingriff ist in solchen Fällen meist nicht notwendig, da Stimmtherapie kombiniert mit Gesprächsführung sowie Körperorientierter Therapie oft zu befriedigenden Stimmfunktionen zurückführen kann. Bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen der Stimmgebungsorgane (neurologisch, genetisch, hormonell) sind operative Eingriffe unerlässlich.

 

Dysphagien

Dysphagien sind Schluckstörungen, welche die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme erschweren oder verhindern. Schluckstörungen können infolge von Hirnschlag, Schädelhirntraumen, Multipler Sklerose oder weiteren neurogenen Erkrankungen auftreten oder durch Operationen oder Bestrahlungen von Tumoren im Hals- oder Mundbereich auftreten. Ebenso können psychische Faktoren zu einer Schluckproblematik führen.

 

Das logopädische Angebot bei kleinen Kindern 

kommt bei folgenden Störungen und Verzögerungen, 

welche die Kommunikation oder 

das Essverhalten betreffen, 

zum Einsatz:






 
 
Kinder mit Dysphagie

(Ess-, Fütter- Schluckstörungen beim Kleinkind)

 
Kinder mit Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten
 
Kinder mit Hörstörungen
 
Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen und -verzögerungen

(Entwicklungsstörung oder -verzögerung von Wortschatz, Grammatik, Sprachverständnis, Aussprache)

 
Kinder mit Aphasien

Mit Aphasie wird eine Sprachstörung bezeichnet, die aufgrund einer zentralen Läsion (Hirnschlag, Schädelhirntrauma..) auftritt und die sich auf alle Modalitäten (sprechen, verstehen) und im schulbildungsfähigen Alter (lesen und schreiben) in unterschiedlichem Ausmass auswirken wird.

 
Kinder mit Redeflussstörungen

Stottern und Poltern

 
Kinder mit Stimmklangstörungen

Rhinolalien und Rhinophonien (geschlossenem und offenem Näseln)

 
Kinder mit Stimmstörungen

Dysphonien (Heiserkeit bis Stimmlosigkeit; Stimmlippenknötchen..)

 
Kinder mit körperlichen Behinderungen, welche sich auch auf die sprachliche Entwicklung auswirken
 
Kinder mit Mutismus

Mutistische Kinder verweigern die verbale Kommunikation mit anderen Menschen ganz oder teilweise. Es gibt Kinder, die mit den Eltern und nahe stehenden Bezugspersonen sprechen, jedoch jegliche verbale Kommunikation mit nicht vertrauten Menschen; auch andern Kindern verweigern. In diesem Falle handelt es sich um den elektiven; bzw. selektiven Mutismus.

 

Kleine Kinder

,deren Kommunikationsfähigkeit oder deren Essverhalten verzögert oder stark eingeschränkt ist, erfahren in der frühen logopädischen Förderung vor allem unterstützende Massnahmen. Die Eltern werden in die Therapie integriert und ebenfalls beratend unterstützt.

 

Das Ziel besteht darin, 

gemeinsam mit dem Kind Lernformen zu entwickeln, 

mit denen es in seiner täglichen Interaktion

 mit Mensch und Umwelt

 selbständig die fehlenden Erfahrungen nachholen

 und neue Fähigkeiten

 aufbauen kann.
 
Für weitere Informationen empfehle ich die Informationsbroschüre vom DLV (Deutschschweizer Logopädinnen und Logopäden-Verband)

 
WIE SPRICHT MEIN KIND?                             www.logopaedie.ch


 
 

Behandlungskonzepte und Therapieansätze:

Neurologisches Behandlungskonzept nach Bobath (IBITA anerkannt)
Behandlungskonzept nach dem Wahrnehmungsmodell von F. Affolter
FDT Funktionelle Dysphagie Therapie nach G. Bartholome
FOTT Facio oraler Trakt Therapie nach Kay Coombes
Myofunktionelle Therapie nach Garliner et al
Behandlungskonzept für Kleine Kinder nach dem Sprachentwicklungsmodell von B. Zollinger
Handlungs- und spieloriente Therapie
Linguistische (sprachsystematische) Therapieansätze wie NAT, MODAK
Kommunikativer Therapieansatz wie PACE-Methode
Modellorientierter Therapieansatz wie Logogen-Modell
Strategischer Therapieansatz wie REST-Methode
Unterstützte Kommunikation Zusammenarbeit mit activ  communication und FST
Verhaltensmodifikatorischer Therapieansatz nach Ziegler/ Vogler
Multisensorischer Therapieansatz und TAKTKIN-Methode nach Lauer/Birner-Janusch
AAP Atemrhythmisch angepasste Phonation nach Coblenzer
Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
Kommunikative Stimmtherapie
Alexander-Technik
Entspannungsprogramme mit Tai Chi und YOGA - Elementen
Behandlung des Stotterns nach E. Richter und nach S. Schmitz